Mein sportlicher Austauschjahr in Kokomo
Artikel - Mein sportlicher Austauschjahr in Kokomo
Ich habe mein Austauschjahr in Indiana Kokomo verbracht. Kokomo ist ein Stadt mit etwa 60'000 Einwohner. Der Name meiner High School war Northwestern High School. Northwestern ist nicht eine grosse Schule mit etwa 600 Schülern. Es dauerte nicht lange und dann kannte man die meisten Leute in der Schule und die Lehrer waren immer sehr nett zu dir und kannten dich persönlich. Und besonders als Austauschschüler sind dir die Lehrer immer zur Hilfe da und kennen dich persönlich.
Ich war der zehnte Austauschschüler, den meine Gastfamilie aufgenommen hat und daher wussten sie schon sehr gut wie es ist, einen Austauschschüler aufzunehmen. Meine Gastfamilie hat mich sehr gut aufgenommen und mich wie eines ihrer Kinder behandelt. Ich hatte einen gleichaltrigen Gastbruder und einen drei Jahre jüngeren Gastbruder. Ich habe viel Zeit mit ihnen verbracht. Meine Gasteltern hatten ihr eigenes Geschäft.
Aufgrund von Covid hatten wir ein verspätetes Orientation Camp. Unseres war in DC Washington. Das Camp hat viel Spass gemacht und war sehr gut für mich, um viel Neues zu lernen über mein Austauschjahr, das ich noch erfahren werde. Es war schön so viele, verschiedene Leute zu treffen, die alle das gleiche vorhaben wie du. Nach dem Camp fühlte ich mich richtig gut und sicher für das nächste Jahr.
Nach dem Camp fing die Schule an. Da kam die Frage auf nach Sports. Sportarten in einer amerikanischen High School sind aufgeteilt in drei Jahreszeiten. Fall sports (Herbstsportarten), Winter sports (Wintersportarten) und Spring sports (Frühlingssportarten). Das Schuljahr startet im Herbst also mit Fall sports. Fall sports an meiner Schule waren Tennis, Fussball, American Football and Cross Country. Tennis für Mädchen gab es während dem Frühling, aber dafür gab es Mädchen Volleyball während dem Herbst. Ich entschied mich für Tennis, da ich schon zuhause Tennis gespielt habe.
Ich empfehle es sehr, einem Sportclub beizutreten. Auch wenn du den Sport noch nie gemacht hast oder eigentlich nicht machen willst. High School Sportclubs sind so viel mehr denn Sport. Man findet enge Freunde, du hast Programm jeden Tag und du bist ein Teil von einem Team. Dem Tennisclub beizutreten hat mir definitiv geholfen Freunde zu finden und mit Amerikanern in Kontakt zu kommen. Sport hat einen sehr grossen Stellenwert in Amerika. Das heisst, wir hatten immer Leute, die zu unseren Tennis Matchen gingen und uns anfeuerten. Ich will es noch einmal betonen. Trete einem Sportclub bei!
Die Schule war für mich kein Problem. Am Anfang des Jahres hatte ich ein Treffen in der Schule, in dem ich festgelegt habe, welche Fächer ich haben werde. Meine Fächer waren nicht sehr anspruchsvoll. Die Schule hat viel Spass gemacht, da die meisten Lehrer versucht haben, es so spannend und lustig wie möglich zu halten. Meine Lehrer waren auch immer sehr locker. Ich hatte 8 verschiedene Fächer, welche jeweils 47 Minuten dauerten. Wir bekamen 5 Minuten zwischen den verschiedenen Fächern (Passing periods). Ich hatte 30 Minuten, um Mittag zu essen. Das klingt wie ein bisschen wenig, aber man gewöhnt sich daran.
Das Essen in der Cafeteria war nicht wirklich gut, aber durchaus essbar. Man konnte sein eigenes Essen von Zuhause mitnehmen, aber wir hatten nur zwei Mikrowellen in der ganzen Schule. Die Schule fängt um 7.45 Uhr und endete um 14.35 Uhr. Nach der Schule hatte ich jeweils Sport.
Meine Lieblingsmomente in meinem Austauschjahr waren zusammen mit meinen Kollegen zu Matches zu gehen und nachher noch Essen zu gehen.
Ich habe so viel gelernt und erfahren wie besseres Englisch, mich an ein neues Leben anzupassen, amerikanische Kultur und so viel mehr. Aber was das Beste am Austauschjahr ist, ist die verschiedenen Beziehungen, die ich mit Menschen gemacht habe. Alle von meinen engen Beziehungen habe ich heute noch und das ist was das Austauschjahr speziell macht.
Mein Tipp für zukünftige Austauschschüler ist sehr offen zu sein und sich auch getrauen, neue Sachen auszuprobieren.